Forschungsprojekte

German Longitudinal Election Study: Long- and Short-term Panel Studies

Die German Longitudinal Election Study (GLES) beobachtet und analysiert mit Blick auf drei Bundestagswahlen (2009, 2013 und 2017), wie die Wählerschaft auf neue komplexe Konstellationen elektoraler Politik reagiert. Anlässlich der Bundestagswahl 2009 wurde das komplexe und facettenreiche Forschungsdesign der GLES erstmals erfolgreich angewendet. Bereits kurz nach der Wahl stellte das Projekt allen interessierten Forschern einen beispiellosen Bestand hochwertiger Datensätze zur Verfügung, zudem wurden die Bundestagswahl 2009 und der elektorale Wandel in Deutschland mit den erhobenen Daten in zahlreichen Publikationen aus unterschiedlichen Perspektiven analysiert.

In der sich anschließenden Projektphase wird das bewährte Design fortgeführt und auf die Bundestagswahl 2013 und 2017 angewendet. Damit rückt gleichzeitig die langfristige Perspektive in den Vordergrund, welche die wesentliche Motivation der GLES darstellt. Als einer der GLES-Primärforscher ist Harald Schoen für die Lang- und Kurzfrist-Panelstudien (Komponente 7 bzw. 3) verantwortlich.

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Außen- und sicherheitspolitische Orientierungen in den USA und der Bundesrepublik

Das Projekt hat einen Langfristvergleich außen- und sicherheitspolitischer Orientierungen von Bürgern und politischen Entscheidungsträgern in den Vereinigten Staaten und der Bundesrepublik Deutschland seit dem Ende des Kalten Krieges zum Ziel. Dazu werden sämtliche verfügbaren Daten aus einschlägigen Bevölkerungs- und Elitenbefragungen zusammengestellt, analytisch erschlossen und aus kognitionspsychologischer Perspektive ausgewertet. Es sollen die zeitliche Entwicklung, Strukturen sowie Determinanten außen- und sicherheitspolitischer Orientierungen analysiert werden.

Besonderes Augenmerk gilt dabei den Wechselbeziehungen zwischen öffentlicher Meinung und Elitenorientierungen. Diese Analysen werden dazu beitragen, Fragen der politikwissenschaftlichen Einstellungsforschung und der Außenpolitikforschung zu beantworten. Sie werden Aufschluss darüber geben, wie die außenpolitischen Orientierungen von Bürgern und Eliten in den USA und Deutschland auf Veränderungen im internationalen System und in der Außenpolitik seit 1989/90 reagiert haben.

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