Veranstaltungen Lehrstuhl Politische Wissenschaft, Politische Psychologie, FSS 2018

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Übungen Methoden der Politischen Soziologie II

Hauptseminare Ausgewählte Themen der Politischen Soziologie I

Vorlesung Ausgewählte Themen der Politischen Soziologie II

Kolloquium  Abschlussarbeit Politische Soziologie

Vorlesung Comparative Political Behavior


 

Ü Methoden der Politischen Soziologie II: Klassische Methoden der empirischen Wahlforschung am Beispiel von Europawahlen und Einstellungen zur EU

 Mi:  10.15-11.45

Raum:  C -108 (Methodenlabor)

 Dozent: Lea Manger

 Inhalt:

In dieser Übung wird die Anwendung statistischer Verfahren zur Untersuchung theoretisch fundierter Hypothesen erlernt. Am Beispiel „Europawahlen und Einstellungen zur EU“ werden die klassischen Erklärungsansätze der Wahl- und Einstellungsforschung wiederholt und angewendet, wobei ein Schwerpunkt der Übung auf der vergleichenden Betrachtung verschiedener EU-Staaten, sowie der nationalen und der europäischen Ebene liegen wird. Wie unterscheiden sich deutsche Wähler von ihren europäischen Nachbarn? Haben Wähler eine andere Einstellung zu Bundestags- als zu Europawahlen? Auf Grundlage der Pflichtlektüre diskutieren wir in den Sitzungen gemeinsam, inwieweit die verwendete Operationalisierung, sowie die Daten- und Methodenwahl zur Beantwortung der untersuchten Forschungsfrage geeignet ist. Zudem präsentiert jeder Teilnehmer in einer der Sitzungen eine Replikation des Basistextes mit neuen Daten und eine eigene Forschungsfrage für die schriftliche Ausarbeitung.


Erfahrungen in Stata sowie grundlegende Statistik- und Methodenkenntnisse sind für die selbstständige Datenanalyse und die Mitarbeit in der Übung unabdingbar. Daher findet in den ersten Sitzungen eine kurze und anwendungsbezogene Wiederholung statt.

 Literatur:

 Hobolt, Sara B. 2012: Public Opinion and Integration. In: Jones, Erik/Menon, Anand/Weatherill, Stephen (Hrsg.), The Oxford Handbook of the European Union. Oxford: Oxford University Press, 716-733.

 Anforderungen:

 regelmäßige und aktive Teilnahme, Referat und Seminararbeit mit eigener empirischer Analyse
 

Sprechstunde: Mi 13.30 – 15.00

 

 

Ü Methoden der Politischen Soziologie II: Soziale Erwünschtheit und Umfrageexperimente in der Politikwissenschaft

Termine:  16.04.2018 –28.5.2018, jeweils zwei Doppelblöcke von 13:45-17:00

Raum:  C-108 (Methodenlabor)

 Dozent:   Konstantin Gavras

 Inhalt:

 Soll die Todesstrafe wieder eingeführt werden? Ist die Demokratie die beste Staatsform? Haben Sie jemals Marihuana geraucht? – Ehrliche Antworten auf diese und andere Fragen zum politischen Geschehen und den eigenen politischen Einstellungen sind fundamental für die empirische Politikwissenschaft. Oftmals stehen umfragebasiert arbeitende Sozialwissenschaftler jedoch vor dem Problem, dass insbesondere gesellschaftlich sensible Themen aufgrund sozialer Erwünschtheit nicht ehrlich beantwortet werden. Das Problem der sozialen Erwünschtheit und der daraus resultierenden fehlerhaften Erhebung von Einstellungen und Meinungen beschränkt sich jedoch nicht nur auf diese sensiblen Themen, sondern können in verschiedensten Situationen, sowie auf unterschiedlichen analytischen Ebenen während der Datenerhebung in Umfragen auftreten. Ein bewährtes Mittel zur Reduzierung der Effekte sozialer Erwünschtheit ist die Durchführung von Umfrageexperimenten, um Messinstrumente zu entwickeln, welche den Erhebungsfehler (Bias) verringern.

In dieser Übung sollen die Studierenden in die Thematik der sozialen Erwünschtheit bei sensiblen Fragen in der empirischen Sozialforschung eingeführt werden. Weiterhin werden verschiedene Studien präsentiert, in welchen das Problem der sozialen Erwünschtheit mithilfe von Umfrageexperimenten behandelt wurde. In Zuge dessen soll die Relevanz der akkuraten quantitativen Datenerhebung für die empirische Politikwissenschaft erörtert werden. In dem zweiten Teil der Übung werden praktische Implementierungen von Umfrageexperimenten anhand von online Umfragetools untersucht und selbst erstellt. Im Zuge dessen werden die Grundlagen der empirischen Umfrageforschung erörtert und die Probleme bei der Messung von Einstellungen und Meinungen evaluiert. Abschließend werden beispielhaft die Ergebnisse aus einem existierenden Experiment empirisch ausgewertet.

Während der gesamten Übung wird ein Lernportfolio erstellt, in welchen die Studierenden ihre Fortschritte in der Entwicklung eines eigenen Forschungsprojekts dokumentieren. Nach Abschluss der Unterrichtseinheiten wird das Portfolio weitergeführt, um die Auswertung der Ergebnisse aus dem eigenen Umfrageexperiment zu dokumentieren. Das Lernportfolio umfasst sowohl eine Beschreibung des Prozesses der wissenschaftlichen Arbeit, als auch eine Präsentation der Argumentation, Datenerhebung, empirischen Analyse und Auswertung der Ergebnisse.

 Diese Übung setzt grundlegende Kenntnisse der Datenmodifikation in Stata voraus.

 Anforderungen:

 regelmäßige und aktive Teilnahme und die Erstellung eines Lernportfolios

 Empfohlen für: 4. Semester

 Empfohlene Literatur:  Wird zu Vorlesungsbeginn bekanntgegeben.

 Sprechstunde:  nach Vereinbarung

 

 

Ü Methoden der Politischen Soziologie II: Empirische Probleme der Wahlforschung

Mi:  8.30-10.00

Raum: C -108 (Methodenlabor)

 Dozent:  Maria Preißinger

 Inhalt:

Im Rahmen dieser Übung werden ausgewählte Probleme der empirischen Wahlforschung aus theoretischer und empirischer Perspektive untersucht. Im Zentrum der wöchentlichen Sitzungen steht die intensive Diskussion, inwiefern die verwendete Operationalisierung, Daten- und Methodenwahl des jeweiligen Pflichttextes zur Beantwortung der Forschungsfrage geeignet ist. Eine aufmerksame Lektüre ist dafür unerlässlich. Die empirischen Analysen des jeweiligen Pflichttextes werden in den Übungsstunden gemeinsam mit Stata repliziert. Da die abhängigen Variablen in der Wahlforschung ein nominales Skalenniveau aufweisen, werden die Studierenden in dieser Übung ausführlich die Durchführung und Ergebnisinterpretation logistischer Regressionen mithilfe von Wahrscheinlichkeitsberechnungen üben.

Als Prüfungsleistungen sind kleine Stata-Hausaufgaben und eine Semesterarbeit, in der eine ausgewählte Analyse mit neuen Daten repliziert werden soll, zu erbringen.

 Voraussetzungen:  Grundlegende Stata- und Statistikkenntnisse

 Sprechstunde: nach Vereinbarung

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HS Ausgewählte Themen der Politischen Soziologie I: Public Opinion, Political Participation, and the Welfare State

 Tuesday: 13.45 -15.15

Room: B 244, A5,6

 Instructor: Dr. Jennifer Shore

 Description:

This undergraduate seminar examines how the welfare state shapes citizen attitudes and political participation. Not only will we study how social policies, their design, and administration can influence public opinion – such as preferences for redistribution, policy attitudes, or immigration – but we will also investigate how different welfare state contexts influence levels and types of political participation as well as political equality.

 Requirements: Active and regular participation, presentation, term paper

 Literature:

 Kumlin, Staffan and Isabelle Stadelmann-Steffan (eds). 2014. How Welfare States Shape the Democratic Public: Policy Feedback, Participation, and Attitudes. Cheltenham: Edward Elgar.

Svallfors, Stefan (ed). 2007. The Political Sociology and the Welfare State: Institutions, Social Cleavages, and Orientations. Palo Alto, CA: Stanford University Press.

 Office hour:  to be determined

 

 

HS Ausgewählte Themen der Politischen Soziologie I: Außen- und sicherheitspolitische Einstellungen

Mo: 15.30-17.00

Raum:  B 318, A5,6

 Dozent: Matthias Mader

 Inhalt:

In diesem Seminar befassen wir uns schwerpunktmäßig mit der öffentlichen Meinung zu außen- und sicherheitspolitischen Sachfragen. Es werden ausgewählte Konzepte und Erklärungsansätze diskutiert und in Hinblick auf ihre empirische Bedeutung und Erklärungskraft analysiert. Unter anderem wird die Rolle normativ-ideeller Grundhaltungen, Kosten-Nutzen-Erwägungen und politischer Kommunikation betrachtet. Die Teilnehmer erhalten einen Überblick über die aktuelle Forschungsliteratur und untersuchen auf der Grundlage geeigneter Daten eigene empirische Fragestellungen. Erfahrung mit Stata sowie grundlegende Statistik- und Methodenkenntnisse sind für die eigene Datenanalyse unabdingbar.

 Anforderungen:

 Regelmäßige und aktive Teilnahme, Präsentation eigener empirischer Analysen (unbenotet)

Verfassen einer Hausarbeit (100%)

 Sprechstunde: nach Vereinbarung

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VL Ausgewählte Themen der Politischen Soziologie II: Politische Psychologie und politische Einstellungen

Di: 17.15-18.45

Raum: B 243, A5,6

 Dozent: Matthias Mader

 Inhalt:


Die politische Psychologie ist ein interdisziplinäres Forschungsfeld, das sich allgemeiner psychologischer Konzepte und Theorien bedient, um das politische Denken und Handeln von Bürgern und Eliten zu erklären. Die Vorlesung behandelt zentrale Perspektiven und Befunde der politischen Psychologie. Hierzu gehört die Persönlichkeit von Individuen sowie ihre grundlegenden Werte und Gruppenorientierungen; die Bedeutung von Kognitionen, Affekten und Emotionen sowie Prozesse der Informationsverarbeitung und der Entscheidungsfindung.

 
Empfohlen für:

 B.A.-Studierende der Politikwissenschaft und Studierende anderer Studiengänge im Grundstudium

Anforderungen:

 Regelmäßige und aktive Teilnahme

Abschlussklausur zur Vorlesung (100 %)

 Sprechstunde: nach Vereinbarung

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 Kolloquium  Abschlussarbeit Politische Soziologie

 Di 17.15-18.45

Raum: B 143, A5,6

 Dozent: Prof. Dr. Harald Schoen

Inhalt:

Das Kolloquium dient der Themenfindung und Vorbereitung sowie der Präsentation der Konzepte der Bachelorarbeiten im Bereich Politische Soziologie.

Fristen:  folgen

Die Bearbeitungszeit beträgt 6 Wochen.

Sprechstunde:  Di 14.30-16.00

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VL Comparative Political Behavior

Lecture

 Mo: 10.15-11.45

Room: B 244, A5,6

Lecturer: Prof. Dr. Harald Schoen

 Content:

The main goal of this lecture is to present an advanced introduction to theoretical approaches, key concepts, and substantive issues in comparative political behavior. Building on a multi-level perspective, it will provide an overview of key concepts and theories in the analysis of micro-level processes of political behavior that are embedded in and feed into macro-level processes. Capitalizing on this analytical perspective, the lecture will also address major changes in the relationship between societal and political processes and institutions.

 
Requirements:


Regular class attendance, mandatory reading,

Term paper (ca. 5000 words, plus references)

Recommended for:

M.A. Students in Political Science (2rd semester) and GESS-graduate students

Office hour: Tuesday 14.30-16.00